
Aufgeblähter Lithium-Polymer-Akku – ein ernstes Sicherheitsrisiko
Ein aufgeblähter (geschwollener) Lithium-Akku ist ein ernstes Sicherheitsrisiko. Das Gas im Inneren entsteht durch chemische Reaktionen und kann zu einem Thermischen Durchgehen (Thermal Runaway) führen – mit Feuer und giftigen Gasen.
Diese Zeichen deuten auf einen defekten Lithium-Akku hin – handeln Sie sofort.
Das Gehäuse wölbt sich oder lässt sich nicht mehr richtig schließen – der Akku drückt von innen.
Das Gerät wird ungewöhnlich heiß, auch ohne Benutzung oder beim Laden.
Der Akku hält plötzlich viel kürzer – von 100% auf 0% in wenigen Stunden.
Ein süßlicher oder chemischer Geruch ist ein Warnsignal. Bei Rauch sofort 112 rufen!
Nach dem Elektrogesetz (ElektroG) und der EU-WEEE-Richtlinie ist es verboten, Elektrogeräte im Hausmüll zu entsorgen. Schwermetalle wie Blei, Quecksilber und Cadmium können das Grundwasser vergiften.
Bringen Sie Ihr altes Gerät einfach zu uns. Wir entsorgen es fachgerecht – kostenlos.
Alle Gemeinden bieten kostenlose Annahmestellen für Elektroschrott an.
Lithium-Akkus müssen getrennt von Geräten entsorgt werden – z.B. an Sammelboxen im Handel.
Setzen Sie Ihr Gerät auf Werkseinstellungen zurück, bevor Sie es abgeben.

Nicht alle Akkus sind gleich. Lithium-basierte Akkus sind am weitesten verbreitet – und am gefährlichsten bei falscher Handhabung.
In: Smartphones, Tablets, Laptops, E-Scooter
Flache, biegsame Zellen. Sehr energiedicht. Bei Beschädigung oder Aufblähung extrem brandgefährlich.
In: Laptops, Kameras, Werkzeug, E-Bikes
Zylindrische oder prismatische Zellen. Stabil, aber bei Kurzschluss oder Überladung gefährlich.
In: Ältere Kameras, Spielzeug, Haushalt
Weniger gefährlich als Lithium, aber trotzdem nicht in den Hausmüll. Enthält Nickel und Cadmium.
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